Bilder
Forum
Willkommen bei den Pfadis aus Heldenbergen! > DPSG > Stufen

Stufen

Wölflinge
Jungpfadfinder
Pfadfinder

   
Rover
Leiter
Mitarbeiter

 

Für Informationen über die einzelnen Stufen bitte anklicken.

 

Wölflinge 8-11 Jahre

Kinder im Wölflingsalter stecken vollen Neugier, Wissensdurst, Phantasie, Spielfreude, sowie Forscher- und Entdeckerdrang.
Die Wölflingsmeute, so wir die Gruppe in der Wölflingsstufe genannt, soll den Kindern die Möglichkeit geben, Ihre Träume, Fähigkeiten und Ideen zu entfalten, auszuleben und gemeinsam mit ihnen Leitern und der Gruppe die Vielfalt des Lebens kennenzulernen.
Für das Leitungsteam ist das einzelne Kind, die jeweilige Gruppensituation, der individuelle Entwicklungsstand der Gruppe usw. ausschlaggebend, wenn es begeistertes, spannendes und gemeinsames Handeln in der Gemeinschaft geht.
In der Wölflingsmeute zeigt sich besonders stark die Freude am Entdecken. Darum sollen die Wölflinge in der Meute gemeinsam

 

Hinter die Dinge schauen
Sie entdecken Dinge aus Natur, Kultur und Zivilisation um sich herum. Sind in Wald und Feld, am Bach, in der Stadt und auf dem Land unterwegs.


Zu anderen finden
Sie entdecken ihre Freunde, die kleinen und die großen. Da gibt es welche, die sie mehr, welche die sie weniger mögen. Einige brauchen sie, andere stören sie. Der eine ist offen der andere verschlossen oder schüchtern.

 

Zu sich selbst finden
Sie entdecken sich selbst. Sie fragen intensiver an über sich nachzudenken. Warum bin ich gerade so und nicht anders?

 

Erfahren, daß Gott für sie da ist
Hier wirkt sich die Entdeckerlust nicht so selbstverständlich aus. Die Wölflinge brauchen Anstöße. Dabei erfahren sie, daß es bei ihren Entdeckungen auch darauf ankommt, Gott hinter den Dingen und hinter den Menschen zu suchen.

 

 

Jungpfadfinder 11-14 Jahre

Der Trupp besteht aus ehemaligen Wölflingen und deren Freunden. Jungpfadfinder finden die Möglichkeit, durch Erkunden, Ausprobieren und gemeinsames Handeln in neue Bereiche der Welt vorzudringen und das eigene Leben selbst in die Hand zu nehmen.

Viele Veränderungen kennzeichnen die Welt dieser Altersstufe: Eine neue Schule, neue Freunde. Immer deutlicher zeichnet sich der Abschied von der Kindheit ab. Dabei vollzieht sich der Umbruch vom Kindsein zum Jugendlichen in unterschiedlicher Schnelligkeit. Das führt zu spannenden Unterschieden und Gegensätzen in den Interessen der Jungen und Mädchen im Jungpfadfindertrupp. Was eben noch Spaß machte ist jetzt schon ?Kinderkram?. Dieser Schritt aus der relativen Geborgenheit der Kindheit ist für den Einzelnen gleichzeitig faszinierend und aufregend, aber auch verunsichernd und angstbeladen. Inhalte der Jungpfadfinderstufe sind:

 

Stoßen auf bisher unbekannte Lebenswelten

Die faszinierende Welt der Technik auf die Spur kommen, mehr und mehr an der Welt der Erwachsenen teilhaben wollen, für einige die erste Liebe, in der sich eine neue Welt erschießt. All das gilt es zu erforschen und zu entdecken.

 

Den Spielraum der Selbstbestimmung erweitern

Normen und Entscheidungen der Eltern oder anderer Erwachsener werden in Frage gestellt. Bei dem Drängen auf Selbstbestimmung stoßen sie häufig auf Grenzen der Bevormundung und fragwürdige Regeln und Verbote.

 

Suche nach verläßlichen Orientierungen und sinnvollen Lebensentwürfen

Es steht die bewußte Entscheidung für den Glauben an. Der kindliche Glaube mit seinen in der Regel klaren Orientierungen und festen Formen wird mehr und mehr in Frage gestellt.

 

 

Pfadfinder 14 - 16 Jahre

Das ist die ursprüngliche Stufe, an der Baden Powell seine ersten Pfadfindergedanken entwickelte. Neben den Jungen und Mädchen aus dem Jungpfadfindertrupp sind auch andere Jugendliche von außen angesprochen. Das Leben im Trupp ist geprägt durch:

 

Drängen nach uneingeschränkter Selbständigkeit gegenüber jeglichen Bevormundungen und Einengungen.

 

Aufmerksamkeit gegenüber allen Signalen in ihrer Umwelt, die ihnen bestätigen, dass sie ernst genommen werden.

 

Herausbildung von Individuen mit ganz unterschiedlichen Interessen und Zukunftsplänen.

 

Erfahrung selbst Schwierigkeiten, Unsicherheiten und Spannungen zu bewältigen, in die sie durch körperliche Reifung und die neue Frage nach ihrer Identität als Junge oder Mädchen gelangt sind.

 

Freundschaft und Begegnung wird als etwas völlig neues erlebt und wird sehr wichtig für sie.

 

Leidenschaftlich Suchen nach Ideen und Menschen, denen sie glauben können.

 

 

Rover 16 - 20 Jahre

Die Roverzeit ist geprägt von Aktionen und Projekten, die aufgrund des Alters relativ selbstständig organisiert und getragen werden. Auch größere Auslandsfahrten sind möglich.
Die Roverrunde ist meist ein Treffen von guten Freunden, erste Entscheidungen über Berufswahl und Werdegang sind bereits gefallen und eingeschlagen. Verantwortungsvolles und vorbildliches Verhalten besonders den Jüngeren gegenüber ist Teil der Rovertätigkeit.
Die Runde soll Rückhalt bei persönlichen Schwierigkeiten und wichtigen Entscheidungen sein. Verantwortungsbewußtes Handeln, politische Betätigung und die Fähigkeit zur konstruktiven Kritik an der Gesellschaft soll erlernt und erprobt werden. Dabei kommen folgende Aspekte zum tragen:

 

Auslese und Konkurrenzkrampf in Schule und Berufsausbildung

 

Entscheidung für Wehrdienst oder Zivildienst

 

Erfahrungen mit Liebe und Partnerschaft, Identitätssuche

 

Ablösen von den Eltern und Neuorganisation des eigenen Zukunftsgangs

 

Entwicklung eines persönlichen Glaubens und Suche nach einem tragfähigen Lebenssinn

 

Wahrnehmen von Beteiligungsrechten in Schule, Kirche, Betrieb und Politik und erfahren ihrer Grenzen

 

Erhalten einer artenreichen Natur und lebensfördernden Umwelt

 

Einsatz für den Frieden und Gerechtigkeit in alle Welt.

 

Kritischer Umgang mit neuen Medien und Technologien, die Frage nach ihrer Nutzbarkeit, aber auch nach den sozialen und ökonomischen Folge

 

 

Leiterrunde

Zur Leiterrunde eines Stammes gehören alle Leiter im Stamm, die Mitarbeiter und der Kurat. Geführt wird diese Gruppe vom Stammesvorstand. Bei Regelmäßigen Treffen  (bei uns im Stamm mindestens einmal im Monat)  findet Erfahrungsaustausch statt, die Arbeit in den Gruppen wird besprochen und Stammesaktionen werden geplant.
In der Leiterrunde findet auch Weiterbildung statt: So gibt es neben den organisatorischen Punkten auch immer wieder sachbezogene Exkurse, beispielsweise zur Jugendrechtslage, zu bestimmten Pfadfindertechniken und Fertigkeiten.
Auch gemeinsame Exkursionen und Lager sind die Regel. So führen wir seit einigen Jahren immer im Herbst eine Leiterfortbildung zusammen mit dem Stamm Sankt Paul in Grossauheim durch.

 

 

Mitarbeiter

Zu den Mitarbeitern zählen einerseits Leiterrundenmitglieder, die keine eigene Gruppe haben aber dennoch an Stammesaktivitäten teilnehmen. Meist sind es ehemalige Leiter, die aus Zeit- und Wohnortgründen keine Gruppenleitung übernehmen können.


Als Mitarbeiter werden weiterhin Eltern gezählt, die zeitlich begrenzt oder punktuell dazu beitragen möchten, dass Stammesaktivitäten stattfinden können.